Kaltzonen-Friteuse

Frittierte Gerichte können so lecker sein. Doch spätestens seit vor geraumer Zeit vor Acrylamid in Kartoffelchips und anderen frittierten Speisen gewarnt wurde, möchte nicht mehr jeder sorglos mit einer Friteuse umgehen. Dabei haben die Hersteller längst auf die krebserregende Gefahr reagiert und entsprechende Maßnahmen getroffen: Die Kaltzonen Friteuse sorgt dafür, dass Fett sich nicht zu sehr erhitzt. Dadurch wird die Bildung von Acrylamid verhindert, so dass man seine Pommes Frites wieder vollkommen risikofrei genießen kann.

Wie funktioniert eine Kaltzonen Friteuse?

Die Funktionsweise der Kaltzonen Friteuse basiert auf einem eigenen Prinzip. Normale Friteusen haben eine Ölpfanne, die auf einer Art Herdplatte steht. Diese Platte erwärmt sich und damit auch von unten nach oben das immer heißer werdende Öl. Doch bei der Kaltzonen Friteuse ist die Funktionsweise eine gänzlich andere. Statt einer Heizplatte befindet sich mitten im Öl oder Fett ein Heizstab, der das Fett sozusagen von Innen heraus erwärmt. Der Boden, an dem sich das Acrylamid bevorzugt bildet, bleibt dadurch kühler und die Gefahr der Bildung gesundheitlich bedenklicher Substanzen sinkt.

Viele schrecken aufgrund dieser Tatsache allerdings vor dem Kauf eines Kaltzonen Frittiergerätes zurück, da sie befürchten, dass wegen des anderen Garverfahrens das Essen nicht so knusprig wird, wie man es gewohnt ist. Dieses Risiko besteht nicht, denn im Endeffekt kommt es nur auf die richtige Temperatur an. Und die wird auch durch diese spezielle Art von Friteuse natürlich erreicht. Es kann aber wie bei herkömmlichen Friteusen auch von Gerät zu Gerät marginale Unterschiede geben, so dass man sich ein wenig an die Zubereitung des perfekten Essens herantasten muss.

Eine Kaltzonen Friteuse kaufen

Wegen des innovativen Verfahrens ist eine Kaltzonen Friteuse ein wenig teurer als das klassische Gerät. Gute Friteusen in diesem Bereich können Sie schon ab circa 80 Euro finden. Wie immer gilt beim Kauf einer Friteuse aber, dass Sie auch Ihre persönlichen Bedürfnisse an eine Friteuse berücksichtigen und nicht nur nach dem Preis gehen sollten. Was wichtige Punkte wie zum Beispiel die Füllmenge angeht, gibt es zwischen der Kaltzonen Friteuse und einem normalen Frittiergerät praktisch keine Unterschiede. Das Volumen von Füllkorb und Öl ist in etwa gleich groß, auch die Temperaturregelung funktioniert nach demselben Prinzip wie bei einem Standardgerät. Lediglich bei der Reinigung muss man ein wenig Umsicht walten lassen, da der Heizstab stärker verschmutzt wird, als eine unter der Ölpfanne liegende Heizplatte.
In der Bedienungsanleitung finden Sie aber wichtige Hinweise darauf, wie Sie den Stab der Kaltzonen Friteuse reinigen können, ohne ihn zu beschädigen und seine Heizwirkung zu beeinträchtigen. Uneingeschränktem Knuspervergnügen steht damit nichts mehr im Wege. Guten Appetit!